Sütterlinstube in der Presse

gesammelte Artikel


PRESSESTELLE DES SENATS HAMBURG                                     29.03.2017/kb29a

Senat zeichnet Sütterlinstube e.V. mit der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Bronze aus

Mitglieder des Vereins übersetzen seit 1996 ehrenamtlich Dokumente aus den alten deutschen Schriften Sütterlin und Kurrent

Anlässlich einer Informationsveranstaltung, auf der der Verein die Arbeit der Sütterlinstube im Hamburg-Museum vorstellte, wurde heute der Sütterlinstube e.V. von Kulturstaatsrätin Jana Schiedek die Medaille für treue Arbeit im Dienste des deutschen Volkes in Bronze verliehen. Diese Auszeichnung des Hamburger Senats wurde 1926 gestiftet und würdigt besonders hervorragende Dienste um das Gemeinwohl.

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Hamburger Wochenblatt vom 19.04.2017

Geheimnisse der Geschichte

Der Verein „Sütterlinstube“ kann sie entziffern – Senats-Auszeichnung zum 20. Geburtstag

Von Thomas Oldach
LANGENHORN Finden Sie beim Aufräumen auf dem Dachboden oder im Keller auch manchmal Briefe und Postkarten, die sie nicht entziffern können? Dann handelt es sich vermutlich um Zeilen, die von den Ur-Großeltern verfasst worden sind – in Sütterlin, der Anfang des 20. Jahrhunderts jahrzehntelang gebräuchlichsten deutschen Schriftform.

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LOKAL-ANZEIGER vom 06.04.2017

Bronzemedaille für treue Arbeit der Sütterlinstube e. V.

05. April: Langenhorn (blb) Der Sütterlinstube e.V. wurde in der vergangenen Woche im Hamburg Museum im Rahmen einer Informationsveranstaltung des Vereins von Kulturstaatsrätin Jana Schiedek mit der Medaille für treue Arbeit im Dienste des deutschen Volkes in Bronze ausgezeichnet.

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Langenhorner Rundschau 04/17

20 Jahre Sütterlin-Stube in Langenhorn

Sütterlin - das ist (oder war?) eine Art zu Schreiben, die 1911 entwickelt und später in Preußen an den Schulen eingeführt wurde. 1941 von Hitler verboten, wurde sie nach 1945 zusätzlich zur lateinischen Schreibweise in den Schulen unterrichtet, mancherorts bis 1980.

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Hamburger Abendblatt vom 30. März 2017

Sütterlin - wie Hamburger historische Schätze heben

Der Verein Sütterlinstube bearbeitet jährlich rund 400 Anfragen aus aller Welt. Doch es fehlt an Nachwuchs für die spannende Arbeit (BETTINA MITTELBACHER).

HAMBURG:: Mit jedem neuen Wort Geschichte und Geschichten aufspüren und Geheimnisse entschlüsseln. Eintauchen in eine vergangene Zeit, in Schicksale, traurige, dramatische und anrührende. Da war das Dokument über das deutsche Verfahren gegen den Kriegsgefangenen Charles de Gaulle aus dem Jahr 1917, jener Mann, der später

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BILD-Zeitung vom 30.03.2017

Verein entziffert Sütterlin-Schrift

Langenhorn - Uroma kann's vielleicht noch, aber Jüngere geben bei Sütterlin auf. Die Schnörkel-Schrift kann heute kaum noch einer lesen.

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Hamburger Wochenblatt vom 5. August 2015

Post aus vergangenen Tagen

Sütterlinstube Langenhorn übersetzt historische Postkarten

Langenhorn Urlaubszeit ist Postkartenzeit. Am 1. Juli 1875 wurde die Postkarte erstmals international zum Versand freigegeben. Bis 1905 war die eine Seite der Anschrift und die andere Seite Bild und Text vorbehalten. „Fasse Dich kurz” war die Devise. Wer wissen will, was auf seinen alten Postkarten oder Briefen steht, kann sich an die Sütterlinstube

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Hamburger Wochenblatt vom 18. Februar 2015

Schrift übertragen und dabei helfen
Sütterlin-Stube verteilt Spenden an soziale Einrichtungen

Langenhorn / St. Georg
Eine fast vergessene Schrift zu entziffern und in lateinische Buchstaben zu übertragen – dafür gibt es in Hamburg eine Adresse. Die Sütterlin-Stube in Langenhorn arbeitet mit ihren rund 20 Mitgliedern das ganze Jahr an alten Texten, überträgt Tagebücher, Briefe oder andere historische Dokumente.

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Vdk Zeitung Dezember 2014/Januar 2015

Viele Jüngere können Sütterlin-Schrift nicht mehr lesen

Mit Handschriften der Großeltern-Generation Familiengeschichte neu entdecken –
Engagierte Senioren helfen beim Übersetzen
von Elisabeth Antritter

Ob Poesiealbum, Lieblingsrezepte der Großmutter, Tagebücher und Postkarten aus den Kriegsjahren oder Berichte von deutschen Auswanderern - handschriftliche Texte der Großeltern-Generation sind oft noch in deutscher Sütterlin-Schrift geschrieben.

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STORMARNER TAGEBLATT vom 16. Januar 2013

Wenn aus Douglasien Kunst wird

Jens Peter Meier

Beim Haus am Schüberg in Ammersbek röhren die Motorsägen. Baumkletterer erklimmen schwindelnde Höhen, um 18 Douglasien von etwa 25 Metern Höhe vor ihrer Fällung zu entasten. Die Bäume haben ihr Lebensalter erreicht,

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Berliner Morgenpost vom 18.07.2012

Die vergessene Schrift

Viele Familienschriften sind in Sütterlin geschrieben. Doch heute kann kaum noch jemand die Schnörkel entziffern

Der Keller war für die kleine Karin immer ein spannender Ort gewesen. Hier roch es nach Vergangenheit, hier erzählte Gerümpel Geschichten aus einer anderen Zeit. Die Zehnjährige stöberte gern zwischen den alten Möbeln und verstaubten Kisten herum.

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SPIEGELONLINE - KarriereSPIEGEL vom 07.05.2012

Sütterlin - Übersetzer der vergessenen Schrift

Was hat eigentlich Opa im Krieg gemacht? Seine Tagebücher würden es verraten - wenn man sie nur entziffern könnte. Sütterlin ist zur Geheimschrift geworden, Transkribierer sind weltweit gefragt. Eine Hamburger Seniorengruppe hilft: mit USB-Stick und Rollator.

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Preußische Allgemeine Zeitung, Folge 37-10 vom 18. September 2010

Vor dem Vergessen bewahrt

Für die junge Generation ist sie ein Rätsel, die alte deutsche Schrift. Sie können die Briefe und Dokumente aus dem Nachlass ihrer Großeltern oft nicht entziffern. Hilfe gibt es bei Senioren, die solche Texte übertragen können…

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Wochenblatt, Dienstag, 3. November 2009 Nr.45

Schriftgelehrte im Scheinwerferlicht

Langenhorn (cw) – Die Leute vom Rundfunk waren schon ein paar Mal da. Die Presse sowieso. Jetzt kam das Fernsehen ins Langenhorner Altenzentrum Ansgar – noch dazu in Gestalt des quirligen Privatsenders RTL, der nach eigenem Bekunden vor allem…

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DAK-MAGAZIN fit! – 4/2007

Wer kann denn das noch lesen?
In vielen Familien gibt es noch alte handschriftliche Dokumente: Back- und Kochrezepte der Oma.
Oder liebevolle Dichtungen im Poesiealbum der Tante. Oder Familienurkunden. Oder alte Tagebuchaufzeichnungen…

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Umschau, Die Deutsche Schrift 4/2007

Sütterlinstube Ansgar - Brücke zwischen gestern und heute

Im Jahr 1996 bildete sich im Hamburger Altenzentrum St. Ansgar eine Gruppe von Ruheständlern, welche sich Gedanken über die Zukunft unserer schriftlichen Überlieferungen machten. Unter den damals 65 bis 95jährigen fanden…

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Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 7./8. Januar 2006
auf der Seite „Kultur” im Wochenend-Journal

Wer kann denn das entziffern?

Historische Notizen und Aufzeichnungen sind ein spannendes Stück Geschichte — wenn man sie nur lesen könnte! Ein Kreis kundiger Ruheständler überträgt in der SÜTTERLINSTUBE Originaltexte in moderne Schrift.
von Christian-A. Thiel

Eigentlich wollte Dr. Peter Hohn, Physiker und Betriebswirt, im Ruhestand Geschichte studieren. Aber dies, fand er, „ist viel spannender: Geschichte von unten".
Die Aufträge kommen per Post. Dicke gefütterte Umschläge, frisch abgeliefert aus dem US-Bundesstaat Washington und aus den Niederlanden. Ihr Inhalt sind pralle Notizbücher und Briefe, Poesiealben und ganz persönliche Unterlagen, zum Beispiel gerade ein Kriegstagebuch aus dem Ersten Weltkrieg.
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Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 15. März 1997
auf der Seite „Von Mensch zu Mensch” im Wochenend-Journal

Sütterlin-Schreibstube „übersetzt” alte Briefe

Der Förderverein Altenzentrum Ansgar e. V. hat eine „Sütterlin-Schreibstube” eingerichtet. Dazu Vorstand Jörg Kraußlach: „Viele Menschen würden gern alte Dokumente, Tagebücher und Briefe lesen, wären sie nicht in einer altdeutschen Schrift verfaßt, die viele nicht mehr gelernt haben. Wir möchten helfen: Alte Texte, die sonst verstauben, können ins Altenheim gebracht werden; dort werden sie von Bewohnerinnen und Bewohnern gelesen und auf Kassetten-Recorder gesprochen. Die Bänder werden durch die ‚Barmbeker Schreibfrauen’ abgeschrieben. Dieser Service ist kostenlos, der Förderverein freut sich über eine Spende.” Informationen: „Sütterlin-Schreibstube”, Förderverein Altenzentrum Ansgar, Reekamp 49-51 , 22415 Hamburg, Telefon 530 47 40


 
  • Medaillenübergabe


    • Medaillenübergabe
      Kulturstaatsrätin Jana Schiedek und der 1. Vorsitzender der Sütterlinstube, Herr Erich Witte, bei der Medaillen­übergabe.
  • Medaille vom Senat

    • Zum 20jährigen Bestehen der Sütterlinstube-Hamburg fand im Museum für Hamburgische Geschichte eine Informationsveranstaltung statt, zu der Freunde der Sütterlinstube, die Kulturbehörde und die Presse eingeladen waren. In ihrem Grußwort lobte die Kulturstaatssekretärin Jana Schiedek die Arbeit der Sütterlinstube und überreichte vom Senat die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Bronze.
  • Post vergangener Tage


    • Post aus vergangenen Tagen

      Der Langenhorner Helmut Koch übersetzt alte Postkarten in der Sütterlinstube. Foto:fjk

  • Vergessene Schrift


    • Vergessene Schrift
      Puzzlearbeit: Karin Splittgerber hat die Briefe ihres Vaters gesammelt und erklärt ihrer Enkelin Luise, was in ihnen steht     Foto: Massimo Rodari
  • Sütterlin lernen


    • Sütterlin
      Links die Quelle, rechts das G: Wer hätte gedacht, dass G und Q so ähnlich sein können? Für Hannelore Faroß ist das selbstverständlich - sie hat die Sütterlinschrift noch in der Schule gelernt.
  • Schriftgelehrte


    • Schriftgelehrte
      Geschichte in Briefen und Tage­büchern: Hermann Dust, Dr. Peter Hohn, Karin Kaufhold und Ulrich Jäckstein übersetzen „Sütterlin”.
  • Post aus aller Welt


    • DAK Magazin
      Post aus aller Welt. Dr. Peter Hohn und Heinz Demmin sichten den Post­ein­gang:
      dicke, gefütterte Umschläge aus dem US-Bundesstaat Washington und den Niederlanden…
  • Kriegstagebuch


    • Hamburger Abendblatt
      Dieses Kriegstagebuch berichtet in Sütterlin über „Kriegserlebnisse als Frontsoldat in Frankreich, Belgien, Lothringen, Ostpreußen, Kurland, Polen, Galizien, Ungarn, Serbien, Mazedonien, Griechenland und Albanien. 1914-1918, 1. Band".